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Managerrekrutierung: Was Unternehmen bieten müssen

·    Herausfordernde Aufgaben, Karrieresprung und hohes Gehalt sind Mindestanforderungen
·    Auch Work-Life-Balance und Unternehmensimage sind wichtige Faktoren
·    Unternehmensgröße nur für ein Fünftel sehr wichtig

Hamburg, 27. Februar 2014 – Die Anforderungen an Führungskräfte sind in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Im globalisierten Markt sollen in immer kürzerer Zeit immer bessere Ergebnisse erzielt werden. Als Gegenleistung für ihren nervenaufreibenden Job verlangen die Manager von heute nicht nur eine hohe Vergütung, interessante Aufgaben oder einen adäquaten Titel – sondern noch einiges mehr. Das zeigt die Studie „Jobwechsel im Topmanagement“ der Personalberatung InterSearch Executive Consultants, für die 150 Vorstände, Geschäftsführer sowie Bereichsleiter befragt wurden. So geben 87 Prozent der Führungskräfte an, dass die Work-Life-Balance eine große Rolle bei der Arbeitgeberwahl spielt. 84 Prozent nennen auch das Unternehmensimage als wichtigen Faktor – für 38 Prozent ist der sogar sehr wichtig.

Das wichtigste Kriterium der Manager bei der Entscheidung für einen neuen Job ist ein herausfordernder Aufgabenbereich. Dieser spielt für 94 Prozent der befragten 150 Topmanager eine wichtige Rolle. Platz Zwei im Ranking teilen sich mit je 92 Prozent der Karrieresprung und ein Topgehalt. Top-3-Kriterium ist eine ausgewogene Work-Life-Balance (87 Prozent). Wie ein weiteres Ergebnis zeigt, setzen die Manager ihre hohen Gehaltsansprüche auch durch: Vier von fünf der befragten Führungskräfte erhielten beim letzten Wechsel eine Gehaltserhöhung von über 20 Prozent. „Ein Topgehalt ist für die Manager selbstverständlich – Unternehmen, die hochkarätige Kandidaten für sich gewinnen wollen, müssen jedoch mehr bieten“, sagt Dieter Albeck, Geschäftsführender Gesellschafter der Personalberatung InterSearch Executive Consultants.

Work-Life-Balance wird Managern immer wichtiger – auch den „alten Hasen“

Entgegen der Erwartungen ist älteren Managern die Work-Life-Balance ebenso wichtig wie der „Generation Y“. Bei den über 55-Jährigen erreicht das Kriterium 88 Prozent Zustimmung und damit fast genauso viel wie bei den 25- bis 34-Jährigen (89 Prozent Zustimmung) und den 35- bis 44-Jährigen (90 Prozent). In der Gruppe der 45- bis 54-Jährigen wünschen sich immerhin noch vier von fünf Managern ein harmonisches Verhältnis von Arbeit und Privatleben. Mit einer Unternehmenskultur, die eine ausgewogene Work-Life-Balance erlaubt, können Unternehmen also Führungskräfte aller Altersklassen von sich überzeugen. „Hier können vor allem Mittelständler punkten - zum Beispiel wenn sie aktiv damit werben, dass keine Erreichbarkeit am Wochenende gefordert wird oder keine Meetings nach 18 Uhr stattfinden“, sagt Dieter Albeck.

Mehr als ein Drittel legt besonderen Wert auf das Unternehmensimage

Auch das Unternehmensimage ist für Manager bei ihrem neuen Arbeitgeber wichtig: 38 Prozent legen darauf sehr großen Wert – generell wichtig ist es für 84 Prozent. Damit rangiert dieses Kriterium noch vor dem Standort und der Branche des Unternehmens (jeweils für 81 Prozent wichtig). Experte Dieter Albeck dazu: „Das Image, das ein Kandidat einem Unternehmen zuschreibt, wird auch vom persönlichen Kontakt beeinflusst. Eine Firma, die im gesamten Rekrutierungsprozess einen hochprofessionellen Eindruck beim Manager hinterlässt, kann ihre Chancen deutlich steigern.“

Und wie ein weiteres Ergebnis zeigt: Die Unternehmensgröße spielt nur für 22 Prozent eine sehr wichtige Rolle. Dennoch sollten sich die mittelgroßen Unternehmen keine Illusionen machen: „Dass Gehalt keine Rolle spielt, entlarvt die Studie als eine Mär. Die Unternehmen sollten daher früh signalisieren, dass sie marktgerecht zahlen. Wer niedrig pokert, wird keine Topkandidaten in der Auswahl haben“, so Albeck.

Ranking der Top-Wechselkriterien

  1. Neue Aufgaben/Herausforderungen (für 94% wichtig, 53% sehr wichtig)
  2. Karrieresprung                              (92% / 55%)
  3. Höheres Gehalt                            (92% / 47%)
  4. Work-Life-Balance                        (87% / 32%)
  5. Unternehmensimage                     (84% / 38%)
  6. Unternehmensstandort                  (81% / 34%)
  7. Branche des Arbeitgebers             (81% / 34%)
  8. Gesellschafterhintergrund              (72% / 22%)
  9. Internationalisierungsgrad              (70% / 29%)
10. Unternehmensgröße                     (69% / 22%)

Hintergrundinformation

Für die Studie „Jobwechsel im Topmanagement“ wurden 150 Vorstände, Geschäftsführer, Bereichs- und Abteilungsleiter online dazu befragt, wie wechselbereit sie sind, welche Aspekte ihnen bei einem Jobwechsel wichtig sind und wie sie den Rekrutierungsprozess erleben. Die Befragten kommen aus Unternehmen ab 100 Mitarbeitern in den Branchen Dienstleistung, Handel und Industrie. Befragungszeitraum: Herbst 2013.

Die Ergebnisse der Studie können Sie hier herunterladen:
InterSearch-Studie  - Jobwechsel im Topmanagement.pdf


Über InterSearch Executive Consultants

InterSearch Executive Consultants sind spezialisiert auf die Rekrutierung von Führungskräften und systematische Analysen des Führungskräftepotenzials (Management Audit) insbesondere mittelständisch geprägter Unternehmen. Die 1985 unter dem Namen „MR Personalberatung“ gegründete Gesellschaft ist in Deutschland mit drei Standorten in Hamburg, Frankfurt und München vertreten und beschäftigt insgesamt mehr als 30 Mitarbeiter. InterSearch Executive Consultants gehört zum weltweit agierenden InterSearch-Netzwerk mit annähernd 100 Standorten in über 45 Ländern.

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Pressekontakt: Thomas Bockholdt   Tel.: +49 40 46 88 42 0